Müller
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Friedrich Wilhelm Müller ( geb. 29.08.1897 in (Wuppertal) Barmen, wegen Kriegsverbrechen am 20.5.1947 in Athen hingerichtet) war deutscher General und als Kommandant der 22.Infanteriedivison auf Kreta. Im Februar 1944 wurde er in dieser Position vom General Kreipe abgelöst. Vom 1.Juli bis zum 22.September 1944 [2] war er der Festungskommandant auf Kreta.
Wegen zahlreiche Repressalien gegen die Zivilbevölkerung war er als 'Schlächter von Kreta' bekannt. Ihm galt der Entführungsplan des Britischen Geheimdienstes. Müller wurde jedoch kurz vor der Ausführung durch Heinrich Kreipe abgelöst, der an seiner Stelle von Patrick Leigh Fermor, William Moss, Manolis Paterakis, Georgios Tyrakis u.a. entführt wurde.
Kriegsverbrechen
Als Befehlshaber der 22.Infanteridivision war er u.a. verantwortlich für die Zerstörung der Dörfer um Viannos und die Erschießung von etwa 400 Menschen dort.
Während seiner Amtszeit als Festungskommandant geschah u.a.:
- am 13.August 1944 die Zerstörung Anogias
- 15. bis 30.August 1944: Teilweise Zerstörung von Damasta, Kouneni, Limni, Floria, Kakopetro, Kissamo und Palaia Roumata, Zerstörung von und Ermordung vieler Einwohner der Kedros-und Amarai-Dörfer: Sokara, Kamares, Ano Meros, Dhryfies, Vryses, Kardaki, Gourgouthoi, Gerakari, Amari, und Krya Vrysi, Vorizia, Plünderung der Ernten. Erschießungen in Kamariotes, Sarchos, Sokara, Gergeri, Nivrytos, Skourvoula, Magarikari, Kamares, Grigoria, Malathyra.
Verurteilung und Hinrichtung
1945 wurde er von Großbritannien an Griechenland ausgeliefert und wegen Kriegsverbrechen auf Kreta am 20.5.1947 in Chaidari bei Athen hingerichtet.

