Koxare

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Gedenkstein an die Kämpfe am Eingang der Kourtaliotiko-Schlucht
Gedenkstein nördlich von Koxare an der Straße Richtung Rethymno
Gedenktafel an der Kirche von Koxare

Koxare, (gr. Κοξαρέ) ehemals in der Eparchi "Agios Vasileos", heute zugehörig zur Gemeinde (Dimos) Finikas in der Präfektur (Nomos) Rethymno liegt an einem auch schon in den 40er Jahren vorhandenem Verkehrsknotenpunkt. Zirka einen Kilometer nördlich des Dorfes zweigen von der Hauptstraße von der Präfekturhauptstadt Rethymno nach Spili zwei Wege Richtung Südküste ab: einer durch die Kotsifou-Schlucht nach Sellia und Rodakino der andere durch die Kourtaliotiko-Schlucht Richtung Preveli und Plakias. Beide Schluchten, damals noch ohne Fahrstraße, sondern als Maultierpfad (Kalderimi) waren wichtige Transferwege für die kretischen Andartes und alliierte Soldaten und Agenten um die einsamen Buchten der Südküste zu erreichen. In Psychodoulakis Buch "The Cretan Runner" wird Koxare sehr oft als Rast- und Übernachtungsort bei verschiedenen Einsätzen erwähnt. 1944 fanden in der Nähe des Dorfen Kämpfe von ELAS-Einheiten gegen die deutschen Besatzer statt. Teile des Dorfes wurde 1944 von den Deutschen niedergebrannt.

Text des 1. Gedenksteins:

Für den Kampf um Koxare leistete die ELAS von Rethymno an diesem Abhang des "Agrimochorafos"
einen vielstündigen Kampf gegen starke deutsche Verbände mit ernsthaften Verlusten für diese am 1.3.1944.
Verluste der ELAS: Manolis Litinas und Kostis Makridakis.
Parar / ma PEAEA (Panellinia Enosi Agoniston Ethnikis Antistasis Rethymnis)

Text des 2. Gedenksteins: Φακουλα Μαχη μπροστα σ'αυτο το σπηλιο του φακουλα 2 Φλεβαρη 1944 ομαδα του ΕΛΑΣ Ρεθ/νου χτυπησε φαλαγκα Γερμανων για να απελευθερωσει αγωνιστες της εθνι- κης αντιστασις παρ/τημα ΠΕΔΕΑ Ρεθυμνης.

Kampf um Fakoulas: Vor dieser Höhle des Fakoulas schlug am 2. Februar 1944 eine Gruppe der ELAS-Rethymo eine Kolonne der Deutschen, um Kämpfer des Volkswiderstandes zu befreien.

Text der Tafel an der Kirche von Koxare:

Mit den Spenden und den aufgewandten Mühen der frommen Christen von Koxare und unter Anstrengungen und nach dem innigen Wunsch des Archimandriten Dionysios Stafylaki wurde diese heilige Kirche der Entschlafung Mariae, die 1944 von den Deutschen zerstört wurde, im Jahr 1955 wieder aufgebaut.

(Danke an Rokwe aus der Wikipedia für die Übersetzung)