Sklavopula: Unterschied zwischen den Versionen

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Sklavopoula ist ein kleines Bergdorf nördlich von Paleochora. Hier fanden 1941, wie in vielen anderen Orten auch, die alliierten Soldaten während ihres Rückzugs Unterstützung. Viele Soldaten erreichten kein Schiff mehr und mussten sich monatelang auf der Insel verstecken. Andere flohen aus den Kriegsgefangenenlagern im Norden der Insel in die Berge. Mitarbeiter des britischen Geheimndienstes [[SOE]] wiederum kamen auf die Insel, um gemeinsam mit den Kretern Aufklärung über die deutschen Truppenverhältnisse zu gewinnen und um Sabotageakte zu verüben. Die Kreter riskierten ihr Leben, wenn sie Soldaten versteckten, denn dies war von der deutschen Besatzungsmacht bei Todesstrafe verboten.
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'''Sklavopoula''' ist ein kleines Bergdorf nördlich von [[Paleochora]]. Hier fanden 1941, wie in vielen anderen Orten auch, die alliierten Soldaten während ihres Rückzugs Unterstützung. Viele Soldaten erreichten kein Schiff mehr und mussten sich monatelang auf der Insel verstecken. Andere flohen aus den Kriegsgefangenenlagern im Norden der Insel in die Berge. Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes [[SOE]] wiederum kamen auf die Insel, um gemeinsam mit den Kretern Aufklärung über die deutschen Truppenverhältnisse zu gewinnen und um Sabotageakte zu verüben. Die Kreter riskierten ihr Leben, wenn sie Soldaten versteckten, denn dies war von der deutschen Besatzungsmacht bei Todesstrafe verboten.
  
  

Aktuelle Version vom 24. Oktober 2008, 19:19 Uhr

Gedenktafel in Sklavopoula
Inschrift

Sklavopoula ist ein kleines Bergdorf nördlich von Paleochora. Hier fanden 1941, wie in vielen anderen Orten auch, die alliierten Soldaten während ihres Rückzugs Unterstützung. Viele Soldaten erreichten kein Schiff mehr und mussten sich monatelang auf der Insel verstecken. Andere flohen aus den Kriegsgefangenenlagern im Norden der Insel in die Berge. Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes SOE wiederum kamen auf die Insel, um gemeinsam mit den Kretern Aufklärung über die deutschen Truppenverhältnisse zu gewinnen und um Sabotageakte zu verüben. Die Kreter riskierten ihr Leben, wenn sie Soldaten versteckten, denn dies war von der deutschen Besatzungsmacht bei Todesstrafe verboten.





Auf der Gedenktafel heißt es:

In Gedenken an die Leute von Sklavopoula, die ihr Leben riskierten und opferten, um neuseeländischen, australischen und britischen Soldaten während der deutschen Besatzungszeit 1941 bis 1944 zu helfen, sie aufzunehmen und zu schützen.
Gewidmet von den Familien von Papas Alexandrous Torakis und Doktor Evangelos Papandonakis
Pilgerfahrt nach Kreta 2008