Diskussion:Koxare

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In Koxare hat letztes Jahr ein Volkskundliches Museum neu aufgemacht (momentan natürlich geschlossen), habe es heute erst entdeckt. Sobald es öffent, berichte ich, spätestens dann sollten sich auch die Erschießungsgerüchte klären. -- Frente 21:43, 16. Jan. 2008 (CET)


Tor mit Gemsen und Hakenkreuzen

Dieses Tor war das Eingangstor eines Soldatenfriedhofs auf Kreta. Es wurde offenbar nach Auflassung des Friedhofs (und Überführung der Toten nach Maleme) nach Koxare gebracht.

Das Tor in Koxare ist demnach leider kein Indiz für die Stationierung einer Gebirgsjägereinheit im 2. Weltkrieg im Ort.


Nun wäre zu klären: Wo war der Soldatenfriedhof, von dem das Tor stammt? Wahrscheinlich war er irgendwo bei Chania oder Rethymnon.


Hier sind Kontaktkopien einiger Negative aus dem Bundesarchiv/Bildarchiv in Koblenz, die zur Identifizierung dienen können:

--Wo 20:34, 14. Dez. 2008 (CET)


Soeben gefunden:
Der Soldatenfriedhof war in Rethymnon, Stadtteil Mastabá. (Das ist ein türkisches Wort und heißt "Friedhof").
Dort war auch schon in minoischer Zeit ("Postminoan III") ein Friedhof.
Das Tor in Koxaré ist tatsächlich das gleiche wie das ehemalige Friedhofstor. Man kann das an einem Detail erkennen.
Ich versuche jetzt noch herauszubekommen, wann der Soldatenfriedhof aufgelassen wurde und ob er nur für Offiziere war (wie in dem Buch von G.I. Panagiotakis angegeben). --Wo 18:08, 16. Dez. 2008 (CET)